|
Die Klientin sieht halbbreite Türen, intuitiv nimmt sie die hinten
rechts liegende, betitelt mit dem Thema „Krebs“. Sie öffnet
die Tür und ist einem dunklen Kellerraum. Der Therapeut empfiehlt
ihr Licht zu machen um besser zu sehen. Da ist ein altes Weinregal , in
dem noch zwei Flaschen Wein liegen , dann: „Da ist ein Stück,
das ist abgeteilt, da ist so ein Gitter, so eine Gittertür und ...
Ich schau mal grad ob wir da rein können. Nee, da hängt ein
Schloss davor“ Die Frage ob Sie durch das Gitter hindurch möchte
wird bejaht, der Therapeut empfiehlt durch die Gitter zu schauen.
Eine alte Matratze ist dort abgelegt worden. Es erscheint ihr wie ein
Verlies, Urin- Geruch wird wahrgenommen, so als ob hier jemand für
längere Zeit eingesperrt war.
Der Versuch nochmals das Gitter zu öffnen scheitert. Sie entdeckt
aber an der Decke eine angsteinflößende große Lampe.
„Hey Lampe, ich bin jetzt hier in dem Raum und hab dich gerade wahrgenommen.
Du machst mir Angst! Obwohl du ja gar nicht an bist“
Der Therapeut, bittet Sie darum die Angst Gestalt annehmen zu lassen.
Ein hüpfender Ball taucht auf, und die Lampe gibt auf die Frage,
wer in diesem Raum war , die Auskunft, dass ihre Ahnen hier eingesperrt
waren. Zuletzt die Mutter des Vaters der Klientin.
Die Klientin materialisiert die Mutter ihres Vaters und beginnt ein Gespräch
mit ihr. In dem Gespräch der beiden offenbart die Großmutter
der Klientin, dass sie auch Brustkrebs hatte. Ihr Vater taucht auf und
freut sich seine Mutter zu sehen. Die Klientin empfindet die liebende
Verbundenheit der beiden , und wird von der Großmutter gebeten sich
zu ihnen zu gesellen.
Ilka fühlt sich wohl in der Situation, spürt jedoch ein störendes
Element , dass sich als Krokodil manifestiert. Es will sie verschlingen.
Klientin: „Krokodil? Du machst uns Angst, wer hat dich geschickt,
warum erscheinst du hier? Mich hatten die anderen Ahnen geschickt, die
nicht so in Frieden leben und die sehen gar nicht ein, dass ihr das so
hier, so im Einklang, äh, euch da so gefunden habt.“
Daraufhin taucht ihre Großmutter mütterlicherseits auf, Sie
macht einen kalten Eindruck, ganz als ob sie nicht hier sein wollte. Der
Therapeut fragt, ob auch ihre Mutter anwesend sei. Die Klientin verneint.
Es erscheint aber ihr nichtgeborener Zwilling. Die Klientin erwähnt
, dass sie eigentlich Zwillinge waren, sich das Ei ihres Zwillings aber
nicht in der Gebärmutter sondern bei ihr eingenistet habe, diese
sogenannte Dermolzyste musste dann mit 18 oder 19 Jahren entfernt werden.
Auf die Frage wie es der Klientin mit dieser Erfahrung erging, sagt sie,
dass es erleichternd war. Der Therapeut macht die Klientin darauf aufmerksam,
das dieser Zwilling zum ersten mal auftaucht. Die Klientin erzählt
, dass sie sich mit dem Zwilling schon in Familienaufstellungen auseinander
gesetzt habe.
Auf Anregung des Therapeuten spricht die Klientin mit dem Zwilling, und
erfährt , dass er männlich ist. Ilka erwidert, dass sie ihn
eher geschlechtslos empfindet und fragt ob er etwas mit ihrem Krebs zu
tun hat. Er sagt ja, und erklärt er sei ein Teil der alten Gedanken.
„Gedanken, könnt ihr mir mal sagen was mich da so kalt werden
lässt, oder das ich da so dahin vegetiere. das ist... das Alte einfach
nicht abstreifen können, immer in diesem Teufelskreis zu sein. Das
erst mal alles andere erledigt werden muss, bis ich zu mir komm, bis ich
meine Bedürfnisse befriedigen kann.“
Die Klienten empfindet dabei heruntergezogen zu werden, und meint, dass
diese Gedanken einen Ausdruck haben von: „DU MUSST, DU MUSST, DU
MUSST!“
Auf die Frage, was sie den müsse, antworten die Gedanken - weiterleben!
Sie erklären , dass sie – die Gedanken- noch aufzuarbeiten
wären. Auf die frage was denn dahinter steckt, entwickelt sich der
Teufel, der die Klientin holen will, und sagt:
„Du kommst auf meine Seite!“
Der Therapeut regt die Klientin dazu an, sich von dem Teufel die Sache
genauer erklären zu lassen. Bereitwillig gibt dieser Teufel Auskunft,
über seine Freude daran Leben auszulöschen, indem er Leute in
den Zweispalt treibt. Er gesteht, dass er dies auch bei der Klientin bereits
tut. Er will das Sie aufgibt, und innerlich verbrennt. Der Therapeut macht
der Klientin klar , dass hinter dem Teufel mehr stecken muss. Ilka erfährt
im Dialog mit ihrem Teufel, dass es um Selbstverleugnung geht, um ihre
Anpassung, um das „nicht leben“ Ihrer eigenen Werte. Der Therapeut
bittet die Klientin darum , den Teufel zu Fragen, was die Hauptpunkte
seien in denen Sie sich verleugnet.
Der Teufel spricht die Weiblichkeit an. Im weiteren Dialog offenbart sich,
dass ein energetisch nicht gelöster Konflikt im Bezug auf den männlichen
Teil in ihrem Leben eine Rolle zu spielen scheint. Es manifestiert sich
Ihr Ex-Mann, „Äh, Thomas bist du immer noch dabei mich umzubringen?
Nööö... ich bring dich nicht um.“ Im weiteren Verlauf
stellt sich heraus , dass die Männer an sich ein Thema sind. Der
Therapeut bittet die Klientin weitere Männer auftauchen zu lassen.
Es erscheint ein Therapeut der Klientin, der sie auf ihr sexuelles Ungleichgewicht
hinweisen möchte, und sie auffordert ihre Weiblichkeit zu leben.
Es stellt sich heraus , dass der Konflikt damit zu tun hat , dass sie
ihre Weiblichkeit/Sexualität erst wieder leben will , wenn Sie gesund
ist.
Die Klientin entdeckt einen Zusammenhang zu Ihrer ersten großen
Liebe und der Abneigung die Ihre Großmutter mütterlicherseits
gegen diese Beziehung hatte, „Ich kann mich da an eine Situation
erinnern, wie sie ... Da hab ich glaub ich gerade mit dem Studium angefangen
und da hab ich meine große Liebe kennen gelernt und da hab ich ihr
davon erzählt und da hat sie gesagt: “Geh von diesem verheiratet
Mann weg... unbedingt! Und das ist, sie hat da ja gar nicht mehr, sie
war da ja schon sehr krank und sie hat das dann noch, das waren so ihre
letzten Stunden wo sie das eindringlich gesagt hat.“
Sie konfrontiert ihre Großmutter mit diesem Mann. Die Großmutter
gesteht , dass Sie den Mann gut findet, will aber gleichzeitig nicht zulassen,
dass die Klientin eine Beziehung zu ihm eingeht. Es entwickelt sich ein
Gespräch mit der Großmutter , in dessen Verlauf sich herausstellt
, dass diese Ablehnung den Krebs macht und die Missgunst der Großmutter
eine Rolle spielt. Die Klientin entdeckt dadurch einen ähnlichen
Konflikt mit ihrem Vater und holt ihn herbei. Es zeigt sich , dass auch
zwischen ihrem Vater und der Großmutter mütterlicherseits immer
ein Konflikt schwelte, der nie gelöst wurde und die Klientin stark
geprägt hat. Es wird klar das, dass Hauptthema die Verweigerung der
Freude und die Unterordnung sind, was auch der herbeigerufene Teufel bestätigt.
Die Klientin wird durch den Therapeuten darauf aufmerksam gemacht , dass
Sie de innere Zustimmung von Vater und Großmutter zu ihrer ersten
Liebe bekommen muss, um ihre Freiheit wieder zu bekommen. Der Teufel bestätigt
dies, und sagt , dass er dadurch an Macht verlieren würde, sie aber
woanders wieder gewinnen würde. Der Therapeut bittet die Klientin
nun mit dem Dhyando zu arbeiten und damit auf den Boden zu schlagen um
ihre Macht auszudrücken, und einzufordern, dass Sie mit ihrer ersten
Liebe zusammensein darf. Die Reaktion von Vater und Großmutter in
ihrer Innenwelt ist ein Zusammenrücken der beiden. Dieser Machtausdruck
lässt die Klientin größer werden, und der Therapeut regt
Sie dazu an weiter zu machen, um diese beiden Personen zu transformieren,
um so die volle Unterstützung der beiden zu bekommen. Die Klientin
arbeitet weiter mit dem Dyhando :
„Alle, alle sollen aus meinem Leben verschwinden, Vater, Mutter,
Oma, alle die sich dagegenstellen wenn ich meinen eigenen Weg jetzt gegen
will, meine eigene Liebe suchen möchte und mit den Männern zusammen
sein möchte, die ich will und nicht ihr wollt oder für richtig
anseht.“
Der Therapeut bittet Sie nach anderen Personen Ausschau zu halten. Die
Mutter der Klientin taucht auf, und es wird klar , dass sie einen ähnlichen
Konflikt wie ihre Tochter gelebt hat. Die beiden verbünden sich,
um sich gemeinsam zu befreien. Auf Nachfragen der Klientin erklärt
der Teufel, dass sie auf dem richtigen Weg sei.
Die Klientin versetzt sich in die Situation von damals mit 19 Jahren zurück
und fordert mit aller Macht ihr Recht auf ihre große Liebe ein.
Ihre Mutter steht dabei hinter Ihr. Die Klientin vernichtet in ihrer Innenwelt
die beiden Personen, die gegen sie sind, um so Platz zu schaffen für
eine innere Zustimmung der beiden. Auf die Frage nach ihrer körperlichen
Wahrnehmung erklärt die Klientin, dass der Druck in ihrem Brustbereich
geringer sei, ein Gefühl wie „Nebel am Morgen, der sich auflöst“.
Der Therapeut bittet die Klientin daraufhin , nochmals zurück zu
dem verschlossenen Gitterraum zu gehen, um zu prüfen, ob dieser noch
immer verschlossen ist.
Die Klientin stellt fest , dass der Raum nun geöffnet ist, und sie
selbst quasi dort eingesperrt war, mit ihrer Angst davor, operiert zu
werden und zu sterben. Auf Anregung des Therapeuten konfrontiert die Klientin
ihre Großmutter und ihren Vater mit ihrem „Jetzt –Ich“.
Die beiden sind bestürzt darüber, was sie mit ihrem Verhalten
ausgelöst haben. Der Therapeut erklärt Ilka , dass sie durch
die Arbeit mit dem Dhyando und die dabei freigesetzte Energie nun schon
weiter gekommen sind und die beiden Personen nun über Nacht in diesem
Verließ bleiben sollen, um dann morgen an dieser Stelle weiterzuarbeiten.
Die Klientin ist einverstanden.
|