Im Vorgespräch teilt Ilka mit, ihre Tochter sei nur vorübergehend
ausgezogen und hätte sich nun im Untergeschoß des gemeinsamen
Hauses voll eingenistet. Was solle sie denn machen, sie könne sie
ja nicht rausschmeißen – meinte sie verzweifelt. Sie würde
dieses Thema jetzt loslassen, da sie sehr davon gestresst sei. Für
sie wäre dies nun auch ok, denn sie würde jetzt ihren Weg gehen.
Mit dem NLP Coach hätte sie noch weitere Auseinandersetzungen gehabt.
Ilka teilt mit, ihr Arm hätte große Schmerzen gemacht und sie
hätte ein Lymphodem gehabt. Hilflosigkeit sei aber nur gering durchgekommen,
sie würde sich jetzt jedem zumuten, so wie sie sei.
Der Lymphknoten arbeitet nun ununterbrochen seit 5 Jahren. Da will sie
hinschauen. Was ist nun für die Krebsheilung zu tun? Wie sieht der
Raum ihrer Krebsheilung aus ? Der linke Arm macht Schmerzen – links
ist die Weibliche - Mütterliche Seite.
Hinter der Tür taucht ein Ballsaal auf mit einer schönen Atmosphäre
– der Boden ist schwarz. In der Ecke liegt ein Kohlkopf –
er wartet auf die Gelegenheit für “den Schuß vor den
Bug” – wie Ilka interpretiert. Der Raum sagt ihr, feiere dein
Leben und so langsam sei sie ja endlich auch auf dem Weg, meinte der Raum
vorwurfsvoll.
Alle inneren Faktoren werden überprüft, ob sie noch in der Ordnung
als Urbilder wirken. Der Papa kommt als Erster im Alter von 75 und wirkt
erlöst. Auch der Papa, im Alter von 50 Jahren, als Ilka die große
Auseinandersetzung, wegen des verheirateten Mannes, mit ihm hatte, ist
ok und freut sich über Ilka. Die dazugehörige 19jährige
Ilka ist mit ihrem Papa einverstanden, er steht auch hinter ihr, da er
viel dazugelernt hat, wie er meint.
Ilka ist berührt und hat das Gefühl, nun könne ihr nichts
mehr passieren. Auch ihre Mama ist erlöst und sie sieht in ihren
Eltern auch ein Liebespaar. Die Pubertierende Ilka wird aufgerufen, doch
auch sie kommt gut mit ihrer Mama zurecht. Also auch dort ist das Urbild
in der Ordnung – es wirkt wie eine “problemfreie Zone.”
Das inner Kind ist auch lernwillig und es geht ihm gut.
Der Ex-Mann will garnicht im Ballsaal auftauchen, denn das Licht dort
blendet ihn. Sie reden miteinander. Sie will nur noch von ihm wissen,
ob er damals, in einer bestimmten Situation mit einer Frau fremdgegangen
ist – er bejaht überrascht. Ilka kann aber über dieses
späte Geständnis lachen.
Ihre erste große Liebe taucht auf und Ilka findet ihn immer noch
anziehend. Ihre innere Frau taucht selbstbewusst auf und will genießen
– Ilka schlüpft in sie hinein und bekommt “Gänsehaut”
– sie kann dieses “spüren” sehr genießen.
Ihr innerer Mann nimmt problemlos mit der inneren Frau Kontakt auf.
Eine innere Familienaufstellung bringt auch keine weiteren Problemsituationen
in die Sichtbarkeit, sogar die Großeltern, auf beiden Seiten, stellen
sich als Pärchen auf.
Ilka soll spüren, wie es sich auf ihrem Weg anfühlt, wenn die
Familie hinter ihr steht und sie symbolisch aufblüht. Sie empfindet
aber das Aufblühen als sehr langsam. Ilka sagt: Das Alte darf gehen
und das NEUE darf in einem NEUEN Raum aufblühen. Dazu braucht sie
neue Leute um sich. Die Situation ist wie ein Scheideweg, das Neue ist
noch nicht da. Sie wünscht sich neue Beziehungen. Die alten Schuhe
passen nicht mehr. Im Ballsaal liegt aber auch noch der Kohlkopf als Mahnung
herum. Er meint, Ilka soll endlich ihr Buch schreiben und ihre Arbeit
in Angriff nehmen.
Abschließend geht Ilka in einen Raum mit der Aufschrift “Oberarm-Ödem”
– Der Raum sagt, das Ödem sei der Ausdruck ihres alten Lebens.
Es mache ihr wohl Spaß dort im Alten weiter herumzuschwimmen. Sie
solle endlich ihr Ziel verfolgen und sich nicht davon abbringen lassen.
Doch Ilka will ihr Buch nicht schreiben, weil es dort noch viele unaufgeräumte
Stellen gäbe, die Erinnerungen dazu heraufholen würden.
In das Ödem bohrt Ilka ein Loch und das Wasser fließt schnell
ab, d.h. übersetzt auf ihr Leben: Laß dein altes Leben abfließen.
Nutze neue Wege, die Alten sind ausgetreten – erkennt Ilka.
Sie braucht neue Schuhe für neue Schritte auf ihrem neuen Weg –
meint sie. Nächstes Jahr im Frühling – also in einem halben
Jahr - will sie ihr Buch fertig haben … Doch auch da betrügt
sie sich selbst wieder, wie die Zukunft drastisch aufzeigt.
Ilka fragt im Abschlußgespräch noch einmal nach dem nächsten
Termin für eine Magic für ihre Tochter Tine – doch diese
wird die Chance nicht nutzen.
Im Sommer 2011 ruft mich Ilka zu ihren letzten beiden Sessions.
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