Auf der Tür steht “Entdeckung”
Der Raum hat kleine Fenster weit oben und Ilka hat keine Aussicht. Dar
Raum ist nicjt einladend. In einer Vase steht ein verdorrtes Weidekätzchen.
Das Krokodil ist auch anwesend. Der Raum meinte, sie solle dahinvegetieren
– diesen Auftrag hätte sie sich selbst gegeben. Diese Ilka
ist 42 Jahre und sehr wütend: Du spurst nicht – Du sollst leben
! Du hast es noch nicht verstanden: Du sollst ohne Kompromisse leben und
nicht an deinem Haus und Kind anhaften. Du hast dich nicht entschieden
– daher ist auch die linke Hand geschwollen. Ilka wolle, das es
sich von alleine löst. Warum läßt du mich so leiden ?
Anders verstehst du es nicht – meinte die 42jährige wütend.
Vor 2 Tagen ist Ilka von einer Fernsehsendung berührt worden –
ihre Sehnsucht nach Natur war plötzlich wieder da, Sehnsucht nach
Menschen und Begegnung.
Die 42jährige meint, ihr Fehler sei es gewesen: Sie habe sich bei
NLP angemeldet, weil sie nicht mehr alleine sein wollte und hätte
sich mit dem NLP Coach angelegt. Hinter diesem Coach taucht wieder ihr
Vater auf: “Wenn Du was angefangen hast, mußt du es auch durchziehen”.
Dieser Mustersatz von ihrer Erziehung wirkt in ihr weiter. Der Coach hat
ihr somit alte Knöpfe gedrückt. Ilka hatte eine kampf mit ihm
angefangen, weil sie herausfinden wollte, wer der Stärkere ist. Warum
hab ich mich so kelien gemacht – Wieso war ich wieder das kleine
dumme Mädchen ? Offensichtlich ist sie in ihre Kinheit gerutscht
– die Ilka, die dazu auftaucht ist 7 Jahre alt. Ihr Vater ist nicht
sofort einsichtig und Ilka bittet ihn um Hilfe. Sie ist offensichtlich
immer noch in der Kindrolle gefangen, denn ihr Vater soll ihr beistehen
und beraten, ob das was sie macht, ob das in Ordnung ist. Ilka hat sich
immer zurückgestellt ihrem Vater gegenüber und sie spürt
nun, dass ihr Vater ihr die Luft genommen hat. Der NLP Coach hat als Papa-Vertreter
ihr die Luft genommen und sie ist zum Kind regrediert.
Ilka hätte einen Krebsbegleiter gebraucht, der sie hätte rechtzeitig
abfangen können. So hat sich dieses Drama seit 9 Monaten hochgeschaukelt.
Ilka hat als innerlich 16jährige sich zerstört gefühlt
und hatte keine Kraft dagegen anzukämpfen. Daher hat die 42jährige
die Führung übernommen. Beide werden zusammengeführt und
die 42jähige verachtet den schwachen Anteil in Ilka. Dieser innere
Kampf hat alle Energien zur Heilung aufgebraucht – der Schmerz im
linken Arm war ein Alarmsignal.
In der Innenwelt erlebt Ilka ihren Vater als zu schwach ihr zu helfen
und dadurch erlebt Ilka sich selbst wieder als schwaches Kind. Ihr Vater
hat ihr nicht beigebracht, wie es ist Stark zu werden. Ach von ihrer Mutter
– die aufgerufen wird – konnte Ilka nicht lernen, stark zu
werden.
Der Therapeut erklärt diese Situation als “Test des Lebens”,
ob sie wirklich die alten Muster überwunden hat. Ilka ruft auch ihre
Tochter auf und erkennt, diese ist so wie sie in der Pubertät war.
Dadurch das Tine in ihrem Haus wohnt, spiegelt sie ihre eigene Unfähigkeit
zu wachsen. Sie sitzt in der Falle.
Durch diese Erkenntnis blüht eine Rose in ihrem Eingangsraum auf,
auch ihr Papa steht dort hinter ihr. Ihre auftauchende Mama will ebenfalls,
das Ilka endlich stark wird. Ja, Ilka muß die Muster der Eltern
überwinden und stark werden. Doch wie soll ein Ertrinkender noch
schnell das Schwimmen lernen ? Die Chancen sind verpasst.
Die 16jährige in Ilka will nur noch zu 25 % leben. Sie hat den Zustand,
indem sich Ilka jetzt befindet, herbeigeführt. Sie hat auch mit dem
NLP Coach gekämpft – als Stellvertreter mit dem Vater von damals?
Der Coach meinte ja provozierend: “Ilka hätte ja mit den Männern
abgeschlossen”. Diesen Ausspruch hat auch die innere Frau getroffen
und sie hat sich geknickt gefühlt, wie sie selbst sagt. Das hat sie
zu 50% getroffen, der innere Mann hat sich daher von ihr abgewendet. Er
selbst hat auch nur 40% Energie. Er ist von Ilka enttäuscht, trotzig
und bockig. Das Neue kam nicht … In Ilka ist kaum noch ein Anteil,
der einen neuen gesunden Weg gehen will und kann: Das Kind fühlt
sich schwach, die Pubertierende ist gebrochen, die innere Frau sehr betrübt
und der innere Mann hat resigniert. Nur die 42jährige, eher männlich
orientierte Domina, ein Anteil der Psyche, kämpft noch gegen den
Rest der Welt.
Woher kommt diese Dominanz ? – ist eine interessante Frage. Es stellt
sich heraus, das Ilka auf ihren Ex-Mann noch wütend ist und Groll
hegt. Sie hat in den letzten Wochen öfter an ihn gedacht, der sich
ein neues Wohnmobil gekauft hat, statt sich um seine Tochter zu kümmern.
Er läßt es sich gut gehen. Das macht Ilka wütend …Da
sitzt noch eine Menge Groll… er wird gerufen und ihm ist es egal,
ob Ilka überlebt. Jetzt wird ihr innerer Mann wütend …
und bringt ihn um.
Ilka hatte in den letzten Wochen und Monate auch eine Netzhautablösung:
Sie wollte nicht hinschauen – nicht sehen, zu verlieren. Sie hat
nur weggedrückt und durchgehalten, erkennt sie.
Durch diese Entdeckung tauchen Blumen auf – der innere Druck wird
weniger, der Eingangsraum verändert sich. Auf einem Teppichboden
steht nun ein Stuhl mit einer Harfe und ein Tisch im Raum. Ilka kommt
es wie ein Schlußakt in einem Märchen vor: Die Harmonie –
die Lösung taucht auf.
Im Wissen um das Ende – Ilka geht in 4 Wochen in eine andere Welt
– macht die auftauchende Harfe im Raum sinn. Das Märchen geht
zuende.
Im anschließenden Gespräch meinte Ilka über diese Session:
Alles stimmig. Ilka erklärt, nach der letzten Synergetik Session,
vor einem dreiviertel Jahr, wäre sie mit einer Heilerin unterwegs
gewesen und seit dieser Zeit hätte sie nicht mehr richtig laufen
können, denn da arbeitete der Konflikt mit dem NLP Coach. Ilka hätte
da den Schlagstock nehmen müssen und die Wut rauszulassen, wie sie
es ja auch in den Sessions der Magic gelernt hätte, meinte der Synergetik
Therapeut.
Das System sei wieder zurückgekippt – was ist jetzt zu tun
? Wieder die Richtung ändern: Ein bißchen Heruasforderung,
nicht zu viel, damit sie nicht aufgibt. Ilka wünscht sich eine Begleitung
ins Leben. “Das hab ich wohl total unterschätzt” –
meint sie wörtlich.
Dieses Beispiel zeigt deutlich die Wichtigkeit eines Krebsbegleiters auf.
Dieser Coach kann sie bei ihren Schritten zurück ins Leben begleiten.
Die Zielrichtig ist: Erhöhung der Lebenskompetenz, Lebensqualität
und Lebenszeit.
Ilka spürt diese enorme Herausforderung, sie weiß nur nicht,
wie sie es machen soll. Genau dies war ja ihr Problem seit 3 Jahren. Ihr
Buch hat sie bei Session 21 aufgegeben. Die Überschrift dazu lautete:
“Mein Weg”. Sie wollte sich nicht mehr damit auseinandersetzen.
Sie wollte mal was Schönes sehen. Sie ist ihren Weg der Auflösung
ihres Schatten nicht bis zu Ende gegangen – der Schatten hat sie
eingeholt, bzw überholt.
Ilka beschwert sich heftig: Das hat sie nie so deutlich gesehen, das man
sein Leben ändern muß, wenn man gesund werden will –
es war wohl nicht deutlich genug für sie.
Im Abschlußgespräch teilt der Therapeut Ilka mit, dass ihre
Tochter sich nicht mehr traut, ihre Mama loszulassen, weil diese hilflos
sei. Sie sei die mutter für Ilka geworden. Sie setzt sich durch,
meint auch Ilka erschreckt. In ihrer Innenwelt lebt sie in einem Gefängnis
und ist in Ketten gelegt.
Ilkas Vater ist 2003 gestorben und Tine hat ihm versprochen, auf seine
Tochter – also auf ihre Mutter – aufzupassen. Ein Jahr später
begannen die Lymphknoten links zu arbeiten – Mutter-Tochter-Konflikt
und Brustkrebs rechts, da ihr Vater gestorben ist. Dies hat das Energiefeld
verschoben und ihre 2. große Liebe hat sie im Stich gelassen, wie
das Profiling in der ersten Session klar aufzeigte. Dies war der Auslöser,
aber nicht der Grund.
Nach der Selbstheilung ging Ilka Ende 2006 wieder gesund arbeiten, doch
im nächsten Jahr - 2007 - starb ihre Mutter. Die lymphknoten fingen
wieder an zu schmerzen. Erst 2009 schaute ilka in einer Session in der
magiv 12 nach was dot arbeitete. Es war ein Alarmzeichen, denn die Kakerlaken
waren schon vor der Eingangstür.
Ilka hätte sich bei den ersten Anzeichen, also schon 2005 von ihrer
Tochter trennen müssen. Damals war sie 22 Jahre, also Zeit das Nest
zu verlassen. Sie hätte ab da ihren eigenen Weg gehen müssen.
Ilka muß jetzt noch in ihre Handlung kommen: “Wenn nicht,
bist du ein Beispiel, wie es nicht geht” – meint der Therapeut
anschließend.
Ilka will warten, bis ihr Arm wieder gesund ist, dann kann sie gehen,
wieder Handlungsfähig werden. Doch es ist andersherum: Sie muß
handeln, damit ihr Arm als Sysmptom wieder gesund wird.
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Die 27. und letzte Session “Wie geht es weiter”
Der Weg zum Raum führt ins Freie zu einem gemähten Wiesenweg.
Einige Häuschen stehen dort, manche Gartenhäuschen sind verschlossen
– die Sonne scheint. Ilka wählt eine Tür in einem Haus
weit hinten mit der Aufschrift: “Wie geht es weiter?”
Im Haus sind geordnete Blumen an der Wand. Sie sind eingerahmt in Reih
und Glied. Ilka gefällt das nicht. Was soll Ilka erkennen? Es geht
nicht um die Vielfalt, sondern jede Blume hat ihren Wert. Die Blumen könnten
auch für die Vielfalt an Möglichkeiten stehen, die das Leben
bietet. Ilka soll die Blumen befragen. Die erste Blume ist eine Margaritte,
sie steht für die Hoffnung – sie steht für den Kreislauf
des Lebens, sie wird in einigen Tagen verblühen. Das nächste
Blümchen, ein Gänseblümchen meint, ich bin da, bin aber
bald auch weg, genieße mich im Moment: Wie der Tag erwacht. Eine
rote Rose taucht auf. Sie zeigt ihre Blüte, aber auch ihre Dornen.
Ilkas Tochter wird gerufen. Ilka wird traurig, weil sie wahrnimmt, dass
sie bald wieder gehen muß. Sie schwankt zwischen Freude und Traurigkeit.
Die Traurigkeit kennt Ilka aus ihrem Leben, wo sie alleine war. Sie ist
nur noch Zuschauer im Leben, bemerkt sie. Sie sieht die Freude der Menschen
nur noch im Fernsehen. Ihr wird bewusst, dass sie nie sie selbst sein
konnte und dies auch nicht von ihrem Vater gelernt bekam. Ilka ruft ihn
herbei und erzählt ihm von ihren heutigen Plänen, endlich ihre
Stabilität, ihr Nest zu verlassen – sie will gesund werden
und nicht dahin krepieren. Ihr Papa ist erstaunt: “Du bist aber
ganz schön mutig”. Ihr Vater meint aber auch, das es höchste
Zeit würde, das auch seine Enkeltochter ihren Weg gehen muß:
“Es wird auch höchste Zeit” - meint er direkt. Doch Ilka
erzählt von ihrer Angst.
In ihrer Suche nach einer Lösung, merkt Ilka aber auch unter Tränen,
dass sie große Sehnsucht nach Begegnung, nach einem Mann hat. Sie
fleht ihre Tochter an: “Laß mich los, damit zu mir auch ein
Mann kommen kann”. Ihre Tochter will aber nicht, das Ilka wieder
leidet – die Rollen sind immer noch vertauscht. Leid kann keine
Mutter verhindern, denn Leid ist ein Wachstumsfaktor. Beide müssen
wachsen – erwachsen werden.
Abschließend meinte sie: Statt Synergetik – ihr persönlicher
Motivationstrainer, das wäre sehr hilfreich. Damit wurde der Krebsbegleiter
geboren – Ilka hätte ihn gut gebraucht. Ein kompetenter Begleiter
vor Ort, der auch stellvertretend, wie ein Papa oder Mama, das Kind oder
die Pubertierende an die Hand nimmt, damit es nicht im Morast der Hilflosigkeit
versinkt. Dieser sollte aber die Synergetik Methode beherrschen, denn
Begleitung muß sich immer an den individuellen Werten und Motiven
des einzelnen Klienten orientieren und dafür ist die Innenweltarbeit
hervorragend geeignet.
Die PSYCHE weist immer den Weg – wie die 27 Sessions von Ilkas
Selbstheilungsweg eindrücklich aufzeigen. Heilung ist immer Selbstheilung
und dies wird erreicht, wenn jemand seinen eigenen Weg zum Erwachsenen
geht oder wie es C.G. Jung formulierte: Seine Individuation erlaubt und
vorantreibt. Krebs ist somit eine Verweigerung des Lebens. Die Evolution
will, das der Mensch sich weiterentwickelt oder er ist nicht überlebensfähig:
Er oder sie geht zurück nach Hause – bis zum nächsten
Anlauf oder Chance. Genau wie die Margaritte in Ilkas PSYCHE ihr dies
aufzeigte.
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